Sucht nach Computerspielen

Computerspielsucht ist ein Phänomen aus der jüngsten Zeit, bei dem viele Menschen, insbesondere Jugendliche immer mehr Zeit mit dem eigenen Computer verbringen. Insbesondere Jungs und Männer sind von der Computerspielsucht betroffen. Sie spielen zwanghaft Computerspiele und Videospiele.

Computerspielsucht wird offiziell noch nicht als Krankheit gewertet. Dennoch scheinen viele jungendliche abhängig von den Computerspielen zu sein.

Gefährlich ist Computerspielsucht insbesondere weil viele Internet spiele eine zweite Welt offenlegen (Second Life, World of Worcraft). In dieser zweiten Welt können die Spieler neuer, anders, besser sein. Sie kreieren eine neue Identität. Viele Computerspielsüchtige halten sich länger und intensiver in der Computer Welt auf als in der Realität. Das führt im Extremfall zu einem regelrechten Realitätsverlust. Opfer der Computerspielsucht leben nur noch für das Computerspiel. Die Bedürfnisse (Essen, Trinken, Schlafen, etc.) und Pflichten (Beruf, Familie, Rechnungen, etc.) des wahren Lebens werden dabei Verdrängt. Folge der Spielsucht ist nicht nur eine Vernachlässigung der eigenen Person, sondern auch des gesamten Umfeldes.